Helmi Ohlhagen — Gefäße oder?

Eckhard Kremers

Die Ersten, die mit ihren hohlen Händen Wasser schöpften anstatt direkt vom Fluss zu trinken, wussten noch nichts von den Gefäßen der Bandkeramiker, von kunstvollen Vasen und Bechern der Song- und Ming-Dynastien, von Meißen oder japanischer Teekeramik, deren Reflexe wir in Helmi Ohlhagens Bildern erkennen.

Die hohle Hand mag das Modell für die allerersten Gefäße gewesen sein und der wichtigste Kultursprung der Menschheit begann nach den ersten, selbst hergestellten einfachen Werkzeugen mit dem Gefäß, in dem man Gesammeltes und dann auch Flüssiges aufbewahren konnte.

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Helmi Ohlhagens Lichtkunstwerk Siebensiebenzwölfnullsieben

Christa Lichtenstern

Marburg ehrt die heilige Elisabeth, durch die die Stadt in ihrer Geschichte fortwährend geprägt worden ist, mit einem weithin sichtbaren Zeichen, einem Zeichen, das durch das ganze Jubiläumsjahr 2007 hindurch leuchten wird, ja, das von jedermann per Telefonanruf noch verstärkt zum Leuchten gebracht werden kann. Ein Zeichen also, das sich der Mittel unserer Mediengesellschaft bedient. Es wird ganz real durch Interaktion belebt, die ihrerseits sozialen Zwecken zufließt. Mithin Kunst, die sich sozial auswirkt. So weit, so modern.

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